Sonntag, 10. Oktober 2010

3. Tag - Blaue Moschee, Bazaar

Blaue Moschee

großer Bazar (hiniges Interface vom Blogger zeigt Bild nicht gedreht)
Österreichisches Qualitätsprodukt

Galata-Brücke
...in der Einkaufsstraße (man beachte die Depandancen)
Ataktürk-Denkmal
Haga Sofia by night

Vom Sultanahmet-Viertel fehlte uns nur noch die Blaue Moschee, also haben wir die heute "erledigt". Der Name stammt von den blauen Kacheln, die die gesamten Innenwände bis hinauf zur Kuppel verzieren. Ein beeindruckendes Gebäude. Nur wird der Blick von dem riesigen, tiefhängenden Luster getrübt, der auf zig Seilen aufgehängt ist.

Danach gings weiter zum großen Bazar, wo wir unser Talent im Handeln ausprobieren konnnten. Sogar für so einfache Sachen wie T-Shirts und Anhänger kann man den Preis drücken. Wir kauften nur Kleinigkeiten, da ein bißchen, dort etwas, aber im Insgesamt kommt dann schon einiges zusammen. Ich habe zu meiner Freude und zu Romans Entsetzen ein lila Kapperl entdeckt. Der Bazar ist ein wahres Labyrinth, man könnte tagelang darin herumwandern und hätte noch nicht alles gesehen. Alle sind gleich Deine Freunde, fragen nach dem Woher und kommen so ins Gespräch, aus dem sich ein Kauf ergeben soll.

Trotzdem zogen wir recht bald weiter, denn nach einiger Zeit wiederholen sich die Angebote. Das 100. Heferl ist nicht interessanter als das davor. Außerhalb des überdachten Bazars gibt es auch Standeln. Da ist es weniger touristisch. Die Waren sind nur noch auf Türkisch angeschrieben, es kaufen hauptsächlich Einheimische. Dort ist es noch interessanter.

Auf dem Weg zum Gewürzbazar gab es noch eine hübsche Moschee zu besichtigen, die vom selben Architekten geplant wurde, wie die Blaue Moschee. Der Name dieses Bazars sagt schon alles. Von den Gewürzen und den vielen verschiedenen getrockneten Früchten würde man am liebsten bei jedem Standl kosten. Sie haben aber auch sehr viele Süßigkeiten - Baklava und eine Art türkischen Honig, der aber etwas anders ist (mehr gummiartig), als der bei uns bekannte - dafür in vielen Geschmacksvarianten. Etwas außerhalb des Bazars gibt es 2 Geschäfte, die für diesen türkischen Honig besonders bekannt sind. Da haben wir uns eingedeckt.

Als nächstes ging's über die Galatabrücke über das goldene Horn in den modernsten Stadtteil von Istanbul. Dort gibt es die Mariahilfer-Straße Istanbuls. Sie liegt oben an einem Hügel, so daß auf beiden Enden der Straße eine Standseilbahn hinaufführt. Auf der Straße spielt es sich ab, auch am Samstag haben die Geschäfte bis spät in der Nacht offen. Es ist ein riesiges Gedränge und Gestoße. In den Seitengassen gibt es Lokale mit Schanigärten zwischen denen nur ein schmaler Weg bleibt, auf dem sich die Leute drängeln.

Zum Abendessen gingen wir ins Pano in einer Seitengasse, das Roman von einer Freundin (Danke, Andrea!) empfohlen worden war. Es ist ein sehr gutes Weinlokal, in dem man auch gut Essen kann - köstliche Steaks, die auf der Zunge zergehen. Der Wein war auch nicht zu verachten und bot auch Romans verwöhnter Zunge neue Aromenkombinationen. (Roman: "schmeckt komisch, aber interessant")

Weil wir noch Durst hatten und um die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen, schoben wir noch ein Bier in einem Schanigarten-Lokal ein. Dann wollten wir noch in eine Rock-Bar (empfohlen vom Reiseführer) gehen. Sie war kaum zu finden, obwohl uns das Navi zeigte, daß wir direkt davor stehen. Als wir den Eingang endlich doch entdeckten, war das Lokal fast leer. Die aufgebaute Bühne mit Instrumenten war anscheinend nur Deko. Wir sind wieder abgehauen und mit Standseilbahn 2 und Tram zurück ins Hotel gefahren. Auf dem Heimweg konnten wir noch den Zauber der Blauen Moschee und Hagia Sophia bei Nacht auf uns wirken lassen.

2 Kommentare:

  1. "Vom Sultanahmet-Viertel fehlte uns nur noch die Blaue Moschee" - haha (Da hätts noch soviel gegeben!)

    Die Blaue Moschee sollte man übrigens besser am Abend anschauen. Wir waren nochmal kurz vor Schluß dort und sie war fast leer.

    Der große Bazaar ist nur architektonisch interessant, also nur kurz reinschauen, dann weiter zum Gewürzbazaar und zu den Geschäften davor.
    Alles was es am große Bazaar gibt, bekommt man auch in den Souveniergeschäften in Sutanahmet. Dort sind die Preise aber angeschrieben.

    AntwortenLöschen
  2. Aja: Das interessanteste auf der Einkaufstraße sind die historische Straßenbahn, die Minimoschee in der Nähe vom Taksimplatz und die Kirchen.

    AntwortenLöschen