noch ein Blick auf die blaue Moschee bei traumhaftem Wetter
Heute gingen wir es gemütlicher an. Nach einem ausführlichen Frühstück wollten wir nur noch Packen und ein wenig die Sonne am Meer genießen, aber die Pläne wurden von Helgas Anruf durchkreuzt. Klaus hatte einige Unterlagen, die für ihre weitere Reise wichtig sind, im Hotel vergessen und sie baten darum, daß wir sie ihnen nachsenden. Nach einigem hin und her, wie wir das am besten machen könnten, beschlossen Roman und ich, selbst zur Post zu gehen, damit auch alles glatt geht.
Da konnten wir mal wieder die Segnungen des Internets erfahren. Zuck, zuck war herausgesucht, daß es EMS gibt und weitere Infos. Der Hotelchef erklärte uns den Weg zur Post, doch ohne Führer hätten wir nicht hingefunden und auch so war es schwer genug, da es zwar einen Hinweispfeil gab, aber direkt am Gebäude nichts angeschrieben war.
Auch hier zeigte sich wieder die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Türken. Der Beamte, den wir ansprachen, konnte nicht so gut Englisch und rief sofort eine Kollegin, die übersetzte. So ließen wir die Sachen an ein Postamt auf der Reiseroute der beiden senden - abzuholen persönlich innerhalb von 7 Tagen.
Das ganze war eine Hetzerei. Wir erledigten alles - Suche des Postamts, Erklärungen, Aufgabe, zurück zum Hotel, Bezahlen innerhalb der verbleibenden 50 Minuten und waren pünktlich für das Airportshuttle fertig. Toll auch die Leute vom Hotel, die uns bei der Sache viel geholfen haben und mithalfen, daß sich alles gut ausging.
Am Heimflug gab es dann noch eine Enttäuschung. Wir hatten die Plätze beim Emergancy Exit - eine dicke Tür mit nur einem mini Guckloch zu weit enfernt, um rauszuschauen. Wir hatten zwar fußfrei, dafür konnten wir nichts von Start und Landung sehen. Ein kleiner Trost war das Bordfernsehen. Auf einem der Kanäle wurde das Bild einer Livecam am Boden des Flugzeugs gezeigt. Aber das System funktionierte auch nicht so recht. 3x wurde es neu gestartet und blieb dann überhaupt dunkel für den Rest des Fluges.
Der Flug selbst verlief ohne Probleme, ruhig und in kurzer Zeit waren wir wieder zurück in Wien.
Schlußgedanken:
Die Türken sind freundlich, hilfsbereit, geschäftstüchtig, aber nicht aufdringlich und ehrlich (z.B. Feilschen um den Preis, aber sobald ausgemacht gilt das - ein Verkäufer machte uns aufmerksam, als wir uns beim Wechselgeld irrten und schon weggehen wollten, obwohl wir noch nicht alles herausbekommen hatten). Auch wenn sie nichts verkaufen, bleiben sie freundlich.
Istanbul ist sehr sehenswert - eine tolle Mischung von exotisch und modern, etwas überlaufen aber sauber und sicher. Auch die Kulinarik bietet eine breite Palette. In 4 Tagen kann man sich das Wichtigste anschauen, hat aber noch lange nicht alles entdeckt.
---------- ENDE -----------
Das Nachschicken war ein tolle Sache und das Abholen funktionierte auch gut. Danke!
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