Citytrip: Istanbul
6. bis 11. Oktober 2010 mit Herlind & Roman, Helga & Klaus
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Montag, 11. Oktober 2010
5. Tag - Abschiedstag
Heute gingen wir es gemütlicher an. Nach einem ausführlichen Frühstück wollten wir nur noch Packen und ein wenig die Sonne am Meer genießen, aber die Pläne wurden von Helgas Anruf durchkreuzt. Klaus hatte einige Unterlagen, die für ihre weitere Reise wichtig sind, im Hotel vergessen und sie baten darum, daß wir sie ihnen nachsenden. Nach einigem hin und her, wie wir das am besten machen könnten, beschlossen Roman und ich, selbst zur Post zu gehen, damit auch alles glatt geht.
Da konnten wir mal wieder die Segnungen des Internets erfahren. Zuck, zuck war herausgesucht, daß es EMS gibt und weitere Infos. Der Hotelchef erklärte uns den Weg zur Post, doch ohne Führer hätten wir nicht hingefunden und auch so war es schwer genug, da es zwar einen Hinweispfeil gab, aber direkt am Gebäude nichts angeschrieben war.
Auch hier zeigte sich wieder die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Türken. Der Beamte, den wir ansprachen, konnte nicht so gut Englisch und rief sofort eine Kollegin, die übersetzte. So ließen wir die Sachen an ein Postamt auf der Reiseroute der beiden senden - abzuholen persönlich innerhalb von 7 Tagen.
Das ganze war eine Hetzerei. Wir erledigten alles - Suche des Postamts, Erklärungen, Aufgabe, zurück zum Hotel, Bezahlen innerhalb der verbleibenden 50 Minuten und waren pünktlich für das Airportshuttle fertig. Toll auch die Leute vom Hotel, die uns bei der Sache viel geholfen haben und mithalfen, daß sich alles gut ausging.
Am Heimflug gab es dann noch eine Enttäuschung. Wir hatten die Plätze beim Emergancy Exit - eine dicke Tür mit nur einem mini Guckloch zu weit enfernt, um rauszuschauen. Wir hatten zwar fußfrei, dafür konnten wir nichts von Start und Landung sehen. Ein kleiner Trost war das Bordfernsehen. Auf einem der Kanäle wurde das Bild einer Livecam am Boden des Flugzeugs gezeigt. Aber das System funktionierte auch nicht so recht. 3x wurde es neu gestartet und blieb dann überhaupt dunkel für den Rest des Fluges.
Der Flug selbst verlief ohne Probleme, ruhig und in kurzer Zeit waren wir wieder zurück in Wien.
Schlußgedanken:
Die Türken sind freundlich, hilfsbereit, geschäftstüchtig, aber nicht aufdringlich und ehrlich (z.B. Feilschen um den Preis, aber sobald ausgemacht gilt das - ein Verkäufer machte uns aufmerksam, als wir uns beim Wechselgeld irrten und schon weggehen wollten, obwohl wir noch nicht alles herausbekommen hatten). Auch wenn sie nichts verkaufen, bleiben sie freundlich.
Istanbul ist sehr sehenswert - eine tolle Mischung von exotisch und modern, etwas überlaufen aber sauber und sicher. Auch die Kulinarik bietet eine breite Palette. In 4 Tagen kann man sich das Wichtigste anschauen, hat aber noch lange nicht alles entdeckt.
4. Tag - Asien, Dolmabahce-Palast, Galataturm
4. Tag
Nach dem Frühstück planten wir den heutigen Tag. Wir wollten den Vormittag gemeinsam verbringen und uns am Nachmittag splitten. Wir einigten uns, den Kontinent zu wechseln und fuhren mal schnell nach Asien. Mit einer Fähre ging's nach Üsküdar und dann zurück über die Bosporusbrücke.
In Üsküdar angekommen, wurden wir gleich von Schuheputzern "überfallen". Da unsere Schuhe ein Service wirklich schon notwendig hatten, ließen wir uns darauf ein. Obwohl ich 3x nach dem Preis fragte, bekam ich keine Antwort. Ich dachte jedoch, was kann das schon kosten! Schlußendlich wollten sie 20 Lira für jeden - Schuh!!! Nach einer Diskussion zahlten wir 20 TL pro Person und gingen einfach weiter. Nachgelaufen sind sie uns nicht. Im Hof der Moschee, die wir uns danach anschauten, hätte es 4 TL gekostet. So haben wir halt die Putzer, die beide 2 Kinder haben, unterstützt und die Arbeit war wirklich ordentlich. Und eine Spezialpaste war's ja auch ;-)
Nach dem Moscheebesuch wollten wir mit einem Bus zurück über die Bosporusbrücke aber es fuhr kein öffentlicher Bus. Also nahmen wir ein Taxi. Erst der sechste Fahrer konnte Englisch und somit durfte er uns kutschieren. Der war echt nett und verlangte statt den vereinbarten 30 TL nur 17 laut Taxometer.
Nun waren wir in Ortaköy. Hier ist eine kleine barocke Moschee mit der Bosporusbrücke im Hintergrund. Das haben wir für eine Fotosession genutzt. Nach dem Moscheebesuch fand Herlind ein Restaurant mit toller Dachterasse. Das Essen war fein und die Sonne lachte uns ins Gesicht. Danach trennten wir uns. Helga und Klaus gingen zu einer Aufführung der Militärkapelle und zum Panorama 1453 (360°-Bild der Eroberung Istanbuls).
Herlind und ich gingen zum Dolmabahce-Palast wo auch Atatürk gewohnt hat. Der Bau ist sehr feudal und prunkvoll, fast überladen und kitschig. Der Festsaal hat 2000 qm, 54 Säulen, 35m hoch und der Luster wiegt 4,5 Tonnen. Alles ein Wahnsinn.
Danach gingen wir noch auf den Galata-Turm. Von diesem hat man einen tollen Blick über die Stadt. Zuerst dachten wir, Istanbul bei Tag zu sehen, glaubten dann, den Sonnenuntergang genießen zu können und geworden ist es Istanbul bei Nacht, denn wir standen über eine Stunde beim Lift an. Der Ausblick entschädigte dafür!
Am Heimweg aßen wir in einem Fischlokal unter der Galatabrücke Köfte und geschmortes Hendl spicy.
edit Herlind: Unter der Brücke reiht sich ein Lokal an das andere und auch hier steht vor jedem Lokal jemand, der die Leute hineinlocken will. Wir sind gleich beim ersten geblieben, weil da so bequeme Couchbänke waren, toller Ausblick und das Essen auf der Karte sah auch gut aus.
Nachdem wir im Hotel Helga und Klaus bei ihrer weiteren Reiseplanung geholfen haben, die Sachen übernommen haben, die sie nicht mehr mitschleppen wollen und uns verabschiedet hatten (sie starten am Montag um 6 in der Früh), gingen wir noch in eine Bar ums Eck, um den "Pflicht-"Raki (Anisschnaps vergleichbar dem Ouzo der Griechen) zu verkosten. Als wir kamen, gingen gerade die letzten Gäste (1/2 12). Der Kellner meinte auf unsere Nachfrage, daß sie schon noch bis 12 offen hätten, wir aber auch noch länger bleiben könnten. So probierten wir auch noch 2 Gläschen Wein, wollten die Gastfreundschaft jedoch nicht überstrapazieren und machten uns um 1/4 1 auf den Heimweg.
Sonntag, 10. Oktober 2010
3. Tag - Blaue Moschee, Bazaar
Vom Sultanahmet-Viertel fehlte uns nur noch die Blaue Moschee, also haben wir die heute "erledigt". Der Name stammt von den blauen Kacheln, die die gesamten Innenwände bis hinauf zur Kuppel verzieren. Ein beeindruckendes Gebäude. Nur wird der Blick von dem riesigen, tiefhängenden Luster getrübt, der auf zig Seilen aufgehängt ist.
Danach gings weiter zum großen Bazar, wo wir unser Talent im Handeln ausprobieren konnnten. Sogar für so einfache Sachen wie T-Shirts und Anhänger kann man den Preis drücken. Wir kauften nur Kleinigkeiten, da ein bißchen, dort etwas, aber im Insgesamt kommt dann schon einiges zusammen. Ich habe zu meiner Freude und zu Romans Entsetzen ein lila Kapperl entdeckt. Der Bazar ist ein wahres Labyrinth, man könnte tagelang darin herumwandern und hätte noch nicht alles gesehen. Alle sind gleich Deine Freunde, fragen nach dem Woher und kommen so ins Gespräch, aus dem sich ein Kauf ergeben soll.
Trotzdem zogen wir recht bald weiter, denn nach einiger Zeit wiederholen sich die Angebote. Das 100. Heferl ist nicht interessanter als das davor. Außerhalb des überdachten Bazars gibt es auch Standeln. Da ist es weniger touristisch. Die Waren sind nur noch auf Türkisch angeschrieben, es kaufen hauptsächlich Einheimische. Dort ist es noch interessanter.
Auf dem Weg zum Gewürzbazar gab es noch eine hübsche Moschee zu besichtigen, die vom selben Architekten geplant wurde, wie die Blaue Moschee. Der Name dieses Bazars sagt schon alles. Von den Gewürzen und den vielen verschiedenen getrockneten Früchten würde man am liebsten bei jedem Standl kosten. Sie haben aber auch sehr viele Süßigkeiten - Baklava und eine Art türkischen Honig, der aber etwas anders ist (mehr gummiartig), als der bei uns bekannte - dafür in vielen Geschmacksvarianten. Etwas außerhalb des Bazars gibt es 2 Geschäfte, die für diesen türkischen Honig besonders bekannt sind. Da haben wir uns eingedeckt.
Als nächstes ging's über die Galatabrücke über das goldene Horn in den modernsten Stadtteil von Istanbul. Dort gibt es die Mariahilfer-Straße Istanbuls. Sie liegt oben an einem Hügel, so daß auf beiden Enden der Straße eine Standseilbahn hinaufführt. Auf der Straße spielt es sich ab, auch am Samstag haben die Geschäfte bis spät in der Nacht offen. Es ist ein riesiges Gedränge und Gestoße. In den Seitengassen gibt es Lokale mit Schanigärten zwischen denen nur ein schmaler Weg bleibt, auf dem sich die Leute drängeln.
Zum Abendessen gingen wir ins Pano in einer Seitengasse, das Roman von einer Freundin (Danke, Andrea!) empfohlen worden war. Es ist ein sehr gutes Weinlokal, in dem man auch gut Essen kann - köstliche Steaks, die auf der Zunge zergehen. Der Wein war auch nicht zu verachten und bot auch Romans verwöhnter Zunge neue Aromenkombinationen. (Roman: "schmeckt komisch, aber interessant")
Weil wir noch Durst hatten und um die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen, schoben wir noch ein Bier in einem Schanigarten-Lokal ein. Dann wollten wir noch in eine Rock-Bar (empfohlen vom Reiseführer) gehen. Sie war kaum zu finden, obwohl uns das Navi zeigte, daß wir direkt davor stehen. Als wir den Eingang endlich doch entdeckten, war das Lokal fast leer. Die aufgebaute Bühne mit Instrumenten war anscheinend nur Deko. Wir sind wieder abgehauen und mit Standseilbahn 2 und Tram zurück ins Hotel gefahren. Auf dem Heimweg konnten wir noch den Zauber der Blauen Moschee und Hagia Sophia bei Nacht auf uns wirken lassen.
Freitag, 8. Oktober 2010
2. Tag Topkapi-Palast
Nach einem Frühstück um 8 Uhr mit Rosenmarmelade machten wir uns auf den Weg zum Topkapi-Palast. Dabei hat es schon leicht geregnet. Während wir uns überlegten, ob wir uns wieder einen Audio-Guide nehmen sollten, quatschte Klaus einen lebendigen Führer an. Dieser war zwar als Englisch-Speaker ausgewiesen, aber er sprach perfekt Deutsch. Nach kurzem Rechnen (Audioguide hätte auch die Hälfte gekostet) und positiver Preisverhandlung entschieden wir uns, Erkan als Führer zu nehmen. Sein Freund Stefan wollte nicht mitgehen *ggg*. Dieser Guide erwies sich als sehr gute Entscheidung, da wir diese Details und Infos sonst nie gehabt hätten. Unsere private Führung dauerte 3h.
In der Reliquien-Kammer sahen wir so Dinge wie "Der Stock Moses" mit dem er das rote Meer teilte, der Turban von Josef, die Schädelknochen und die Hand von Johannes dem Täufer, Zähne und Barthaare von Mohammed, das Schwert von David (der mim Goliath) usw. Offiziell sind das alles Originale!! Außerdem wird dort seit dem 15. Jhd. durchgehend der Koran vorgelesen.
In der Schatzkammer gibt es zb. den berühmten Topkapi-Dolch (bekannt vom Film Topkapi mit Peter Ustinov) zu sehen. Außerdem die teuersten Kerzenständer der Welt (2x24kg pures Gold + tausenden Diamanten - soviel wie es Suren im Koran gibt), einige schöne Throne, der größte Diamant von der Türkei, die größte Perle der Welt und und und.
Danach waren wir im Harem. In diesem lebten bis zu 500 Frauen des Sultans. Unser Guide betonte, daß der Harem einfach ein großes Wohnhaus war und nicht, wie viele meinen, ....
Von den 500 Frauen waren nur 10-12 wirkliche Frauen des Sultans. Nur diese hatten Kontakt mit ihm. Die Chefin war die Mutter des Sultans. Die N2. war die Mutter des erstgeborenen Prinzen, welcher auch der Thronnachfolger werden sollte. Dabei gab es immer wieder Intriegen von den Nummern 2 abwärts. Die neugeborenen Mädchen kamen "weg", die Buben kamen in den sogenannten goldenen Käfig. Sie waren in einem luxuriösem Gefängnis "aufbewahrt" bis der neue Sultan an die Macht kam. Dann wurden die Ersatz-Sultans mit einem Seidenschal abgekragelt.
Nachdem die Führung aus war, wollten wir auf einen Tee gehen da es kalt war und schüttete. Im Lokal haben sie uns rausgeschmissen, weil wir nur Tee und Kuchen wollten. Dafür wären die Selbstbedienungsstandln im Freien vorgesehen gewesen. Durstig und durchnässt verließen wir den Topkapi-Palast und suchten uns ein Lokal außerhalb. Eine der vielen Türlsteher hat uns "erwischt" aber das Essen war eigentlich sehr gut. Wir bekamen einen ganzen Teller verschiedener Gewürze dazu und als Abschluss noch ein Gläschen Tee als Einladung.
Danach wollten wir zum großen Bazar gehen, aber Helga lachte ein türkisches Bad an (Hamam). So gingen Herlind und ich zurück zum Topkapi-Palast und gaben uns auch noch das archäologische Museum. Die verbleibenden eineinviertel-Stunden reichten dafür aber bei Weitem nicht aus, denn um 17 Uhr wurde das Museum geschlossen. Wir bekamen einen Überblick über die Ausstellungsstücke im Hauptgebäude. Allerdings gab es noch 3 Nebengebäude, von denen wir nicht wissen, was diese beinhalten. Obwohl wir als Extrem-Touris alle 3 Gebäude probierten, haben sie uns nirgends mehr reingelassen. So haben wir die restlichen 5 Minuten noch die nicht brauchbaren Restln im Garten angeschaut.
Danach gings zurück zum Hotel. Nachdem das Wetter (Regen und Gewitter) nicht mehr zum Rausgehen verlockte, blieben wir am Abend im Zimmer und schauten uns mit Helga und Klaus noch die Fotos an, die geschniegelt und gestriegelt vom Hamam zurückkamen.
Donnerstag, 7. Oktober 2010
1. Tag Hagia Sofia
Nach einem kurzen Aufenthalt im Zimmer gings weiter zum Mittagessen. Herlind wählte ein Restaurant, welches lt. Reiseführer gut sein soll und gleich in der Nähe unseres Hotels lag. Dort gab es nur ein einziges 4-gängiges Menü. Jedoch war bei der Hauptspeise nicht mehr 4 Portionen vorrätig und so bastelten sie 2 neue Hauptspeisen.
Klaus bestellte sich auch gleich mal einen Ayram. Wir anderen kosteten nur. Es schmeckt eigentlich wie ein Joghurt-Drink mit viel Salz. Alle 4 Gänge des Essens waren ausgezeichnet.
Nach dem Essen gings zum ersten Highlight, die Hagia Sofia.
Bis 1453 war dies eine christliche Kirche und einige Mosaiken erinnern noch daran. Als die Kirche in eine Moschee umgewandelt wurde, wurden sie verdeckt. Seit Atatürk ist sie ein Museum und bei Restaurierungsarbeiten wurden die Mosaike wieder freigelegt.
Herlind und ich waren natürlich wieder mit Audioguide unterwegs! Dieser funktionierte, anders als in Moskau, einwandfrei, obwohl es das gleiche Modell war.
Nachdem sie uns um 17 Uhr rausgeschmissen hatten, wollten wir noch eine der guten Mehlspeisen kosten und suchten dabei ein Teehaus. Soetwas fanden wir aber nicht. Bei einem Restaurant wollten sie uns auch einen Tee verkaufen, allerdings mitn Sackerl gemacht. Wir gingen aber weiter und fanden doch eine Art Kondi, wo man Mehlspeisen kaufen konnte. Und siehe da, es gab drinnen einen Aufgang in den 1. Stock wo mehrere Tische standen und auch ein "echter" Tee angeboten wurde. Die Mehlspeisen (Baklawa) und der Tee waren echt lecker.
Um 19:30 gingen wir dann zurück zum Hotel und saßen noch bei einem Schnapserl zusammen, welchen die Rumänien-Reisenden mitgebracht haben (Zwetschkener doppelt gebrannt mit 45% im Eichenfass).
Anreise per Bahn
Am Anfang war es noch gut - manchmal 15min Verspätung, dann wieder aufgeholt auf nur 5 min. Wir wandelten die Sitze in Betten um und machten uns um 8 Uhr auf ins Bett, damit wir genug Schlaf bekommen. Die erste Grenzkontrolle (auf bulgarischer Seite) war von 10 bis 11 vorgesehen, die 2. (auf türkischer Seite) von 1 bis 3. Die bulgarische Grenzstation erreichten wir fast pünktlich, aber da ging es nicht mehr weiter. Ich weiß nicht genau, was der Grund war.
Es wurde ein Zugteil, der aus Belgrad kam angekoppelt. Vielleicht war der so arg verspätet. Oder vielleicht war die Lok kaputt und sie mußten erst eine neue holen. Ich sah nämlich eine Lok am Nachbargleis vorbeifahren, kurz danach gab es einen Ruck (Ankoppeln) und es ging endlich weiter.
Der Grenzübertritt in der Türkei verlief ohne Probleme - Visumspickerl holen, zum anderen Schalter, Visum wird abgestempelt und Paß kontrolliert. Dann zurück in den Zug. Grenzbeamte gehen durch und kontrollieren nochmal die Pässe, ob eh jeder Pickerl und Stempel hat.
Als wir nach der Grenze losfuhren, hatten wir 3 1/2 h Verspätung. Wir haben bis zum Ende also nochmal 1/2h h verloren. Das Frühstück fiel kärglich aus, da wir nicht damit gerechnet hatten, daß wir uns auch noch fürs Frühstück im Zug verpfelgen mußten. So hatten wir nur noch die Reste des Abendessens - eine Scheibe Brot, ein Stückchen Käse, 1 Becher Joghurt, 2 Äpfel, 1 Orange und 1 getrocknete Feige für uns 3.
Schlußendlich fuhren wir endlich in Istanbul Sirkeci ein und hatten ein freudiges Wiedersehen.